Thank you for travelling with Deutsche Bahn
THNX4Travel - In meinem Song erzähle ich von einer Reisenden, die pünktlich nach Berlin kommen will, aber durch Gleiswechsel, verpasste Anschlüsse und immer größere Verspätungen die Kontrolle über ihre Reise verliert.
Dabei steigere ich das alltägliche Bahnchaos zu einer surrealen Welt, in der Koffer, Bahnhöfe und sogar Berlin ein Eigenleben entwickeln.
Im Kern geht es mir um die absurde Kluft zwischen den freundlichen Ansagen der Deutschen Bahn und der chaotischen Wirklichkeit der Reisenden.
Am Ende sind Koffer und Schatten angekommen, nur sie selbst steht am falschen Ort.
Ich habe den Song geschrieben, weil fast jeder das Gefühl kennt, mit einem klaren Ziel in einen Zug zu steigen und unterwegs die Kontrolle zu verlieren. Dabei wollte ich den Widerspruch zwischen freundlichen Bahnansagen und dem tatsächlichen Chaos humorvoll und surreal überzeichnen. So wird mein Frust zu einer absurden, tanzbaren Reise, denn wenn schon alles schiefläuft, dann wenigstens mit Groove.
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THNX4Travel- Lyrics
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Shake to the left, then shuffle along.
The screen says “Wait”, but the train says “Gone”.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
THNX4Travel- Lyrics
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Shake to the left, then shuffle along.
The screen says “Wait”, but the train says “Gone”.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Sieben Uhr zwölf.
Mein Koffer sagt: „Los!“
Kaffee im Takt. Optimismus grandios.
Ticket in der Tasche, Berlin ist der Plan.
Um elf muss ich da sein. Komm, Deutsche Bahn!
Gleis acht wird drei. Gleis drei wird zehn.
Gleis zehn trägt Hut und bleibt einfach steh’n.
Die Anzeige blinkt, macht Ping und macht Pong.
Mein Zug fährt heute als Hintergrundsong.
Hannover. - Halt. Es regnet Gebäck.
Der ICE häutet sich. Die Türen sind weg.
Ein Dackel im Bistro ruft: „Pronto! Kaffee!“
Und taucht seine Fahrkarte tief in den Tee.
Mein Handy sagt zehn. Die Bahnhofsuhr „Mai“.
Gleis sieben wird flüssig und schwimmt still vorbei.
Die Stimme sagt: „Anschluss wartet auf Sie.“
Da fährt er schon ab. Adieu, mon ami.
I gotta get to Berlin by eleven.
Platform thirteen is dancing to heaven.
Swing that suitcase, shuffle along.
The speaker says: “Please, please travel on.”
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Shake to the left, then shuffle along.
The screen says “Wait”, but the train says “Gone”.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
One hour, two hours, three hours late.
Dance with your suitcase and celebrate.
Eleven in Berlin? That dream is gone.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Wolfsburg. Stopp. Und der Mittwoch steigt ein.
Nadelstreifen, Aktentasche, Mondenschein.
Er sagt: „Muh.“ Ich sag: „Wie?“
Er sagt: „Muh.“ Ich sag: „Wie?“
Er sagt: „Strom.“
Doch die Steckdose wohnt in einem Ballon.
Klick-klack, tick-tack, Anschluss verpasst.
Zug ist zu voll und der Bahnsteig ist blass.
Brezel am Steuer, Krawatte nach links.
Schienenersatz fährt direkt nach Dings.
App sagt „Go“. Schild sagt „No“.
Koffer macht Beatbox im Bahnhofsklo.
Boom-tschack, Türen zu.
Boom-tschack, Türen zu.
Keine Türen, trotzdem zu.
Elf Uhr Berlin. Ich sollte dort sein.
Berlin ruft an: „Lass es lieber sein.“
Zehn Uhr neunundfünfzig.
Langsam wird’s knapp.
Berlin wird zum Keks und der Keks klappt ab.
Der Alexanderplatz ruft zweimal bei mir:
„Wir liegen seit gestern auf Gleis Nummer vier.“
Mein Koffer kandidiert für den Speisewagen.
Die Sitze beginnen meinen Namen zu fragen.
Ein Pinguin stempelt den Reiseverlauf:
„Berlin fällt wegen Berlin heute aus.“
I gotta get to Berlin by eleven.
Platform thirteen is dancing to heaven.
Swing that suitcase, shuffle along.
The speaker says: “Please, please travel on.”
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Shake to the left, then shuffle along.
The screen says “Wait”, but the train says “Gone”.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
One hour, two hours, three hours late.
One hour, two hours, three hours late.
Dance with your suitcase and celebrate.
Eleven in Berlin? That dream is gone.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Elf Uhr schlägt schief in Bielefeld-Nord.
Mein Körper ist hier, doch mein Schatten fährt fort.
Die Wirklichkeit wartet am falschen Perron
und hält ein Plakat hoch: „Willkommen in Bonn.“
No train. No track.
No turning back.
No why. No when.
Just try it again.
Der Lautsprecher hustet.
Der Lautsprecher hustet.
Die Zukunft steigt aus.
Der Bahnhof macht Breakdance.
Der Fahrplan Applaus.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Shake to the left, then shuffle along.
The screen says “Wait”, but the train says “Gone”.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Four hours, five hours, six hours late.
Four hours, five hours, six hours late.
Dance with disaster and celebrate.
Eleven in Berlin? That dream is gone.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Shake to the left, then shuffle along.
Click-clack. Wrong track. Your train is gone.
Thank you for travelling with Deutsche Bahn.
Mein Koffer ist da.
Mein Schatten kam an.
Und ich steh in Hamburg im Elbtunnel an.
Und ich steh in Hamburg im Elbtunnel an.