Sister M. - My Girl

Sister M. - Behind the Scenes
Wer hat das noch nicht erlebt?

Verlust, Leere, die Frage, wie es weiter gehen soll.

Eine große Liebe geht zu Ende. Dein Lieblingsmensch verlässt dich oder geht in eine bessere Welt. 

Sister M. hält fest, was bleibt, wenn das Vertraute verschwindet — und wie schwer es ist, weiterzugehen, wenn man nicht versteht, warum sich alles verändert. 

Doch der eigentliche Ursprung des Songs liegt dort, wo man ihn vielleicht nicht vermutet: 

Er entstand nicht allein aus meiner eigenen Trauer, sondern aus einer, die ich unmittelbar fühlen und beobachten musste und zwar Tag für Tag. 

Ich habe „Sister M.“ für meine zwei Hunde geschrieben. Für meinen kleinen, stillen Gefährten, der seine große Schwester verloren hat — und nicht begreifen kann, warum sie nicht mehr zurückkommt. 

Ich sehe ihn suchen. Warten. An vertrauten Plätzen liegen, die plötzlich leer geblieben sind. 

Er schaut mich an. - Und in diesem Blick liegt all das, was Worte kaum ausdrücken können: Vermissen, Orientierungslosigkeit, ein stiller Schmerz, der keine Sprache hat. 

Ich habe diesen Song geschrieben, weil er es nicht konnte. Damit seine Trauer nicht unsichtbar bleibt. Damit die Liebe zwischen meinen Hunden einen Platz bekommt, den Zeit nicht auslöscht. 

Für Sister Mercy - Und für Boogie, der sie nie vergisst.





Sister M. - Lyrics

You were my thinking, my feeling, my way, I was the fire you never blew away. I’m still running — but you're not in sight, and all that’s left here is your shadow in the light.


Ich steh im Regen - du schiebst die Wolken fort.
Verirr' mich im Dunkeln - Du drehst die Nacht zurück ins Licht.  Du malst den Himmel hell und blau - für mich.

Du hälst mich fest, wenn meine Welt im Sturm zerfällt.Du bist mein Norden, wenn mein Kompass keinen Weg mehr kennt. Ich hab's dir nie gestanden - doch du gibst meinem Weg erst Sinn. 

I push through doors you opened with such ease,chasing the rhythm you once gave to me.And suddenly I know what’s breaking inside —without you, nothing ever feels in time.

 

You were my thinking, my feeling, my way, I was the fire you never blew away. I’m still running — but you're not in sight, and all that’s left here is your shadow in the light.

 

Seit du fort bist, hängt mein Himmel schwer in Grau, Ich such' nach Worten, doch die Stille trifft genau. Ich stolper' vorwärts, doch der Boden bricht, weil niemand sieht, wer ich bin, wenn’s dich nicht gibt. 

 

Ich trag die Stille, die von dir bleibt, sie bricht in Gassen, wo der Wind nicht schweigt. Wer bin ich - wenn du mein Norden warst? Und jeden Tag spür ich mein Herz, das kaum noch weiter weiß.

 

I push through doors you opened with such ease, chasing the rhythm you once gave to me. And suddenly I know what’s breaking inside —without you, nothing ever feels in time.

 

You were my thinking, my feeling, my way, I was the fire you never blew away. I’m still running — but you're not in sight, and all that’s left here is your shadow in the light.

 

Vielleicht wäre's leichter, wenn ich loslassen könnt', doch du liegst in jedem Atemzug, den mein Herz noch kennt. Ich such' nach Frieden, doch mein Weg bleibt ohne Ziel - seit du nicht mehr da bist, fehlt mir jedes Gefühl.

 

Und wenn die Welt sich auch weiter dreht, seit du nicht mehr da bist, trag' ich dich, leise mit. Ich weiß nicht, wohin mein Weg mich jetzt führt - Doch ein Teil von dir hält mich aufrecht in mir.


 

 






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