The Voice - Folge mir, auf eine kleine Zeitreise

Die Stimme im Schatten 

Der Song erzählt die Geschichte der Frau, die über Generationen hinweg unsichtbar gemachtkleingehaltenüberhört wurde — und die jetzt - heute - ihre Stimme erhebt. Sie spricht als Mutter, Tochter, Arbeiterin, Überlebende, Dichterin, als Teil einer langen Linie von Frauen, deren Beiträge nie anerkannt wurden.

Am Ende steht sie als Gesetz, als neue Definition von Familie, Stärke und Freiheit. Es ist ein Manifest: laut, stolz, unüberhörbar.

Ich habe diesen Song geschrieben, weil ich die Stimmen hörbar machen wollte, die immer da waren, aber nie gefragt wurden.

Die Stimmen meiner Großmütter, meiner Mutter, der Frauen in meiner Familie, der Frauen in diesem Land. Frauen, die getragen haben, ohne gesehen zu werden. Die geliebt haben, ohne gefragt zu werden. Die gearbeitet haben, ohne genannt zu werden.

Ich wollte ein Lied schreiben, das nicht mehr flüstert, sondern fordert. Ein Lied, das sagt: Wir waren immer da. Wir haben Geschichte gemacht. Ihr habt nur nicht hingesehen.

Dieser Song ist mein Versuch, die unsichtbare Arbeit sichtbar zu machen: das Flicken von Seelen, das Tragen von Familien, das Überleben von Kriegen, das Schweigen, das zu lange gedauert hat.

Ich habe ihn geschrieben, weil ich zeigen wollte, dass Familie heute etwas anderes ist als früher: bunt, frei, selbstbestimmt, nicht mehr in Rollen gepresst. Und dass Frauen nicht mehr die Statisten sind, sondern die Erzählerinnen.

Die Mehrsprachigkeit im Song — Deutsch, Englisch, Italienisch — ist kein Stilmittel. Sie ist Herkunft, Migration, Geschichte, Identität. Sie zeigt, dass diese Stimme viele Wurzeln hat und keine Grenzen kennt.

Ich habe diesen Song geschrieben, weil ich wollte, dass diese Stimme endlich Gesetz wird. Nicht im juristischen Sinn, sondern im existenziellen: Ich bin nicht das Gestern. Ich bin das Jetzt. Das ist der Kern. Das ist die Haltung.

Listen @HanahZimmer #Spotify #AmazonMusic #AppleMusic #YouTubeMusic

The Voice Lyrics
Ich bin die Stimme, die nie gefragt,
Das Herz, das man oft überhört.
Doch ich war da –Immer da.

ch stand am Herd,
Doch mein Feuer war echt.
Sie sagten: "Bleib leise",
Doch mein Herz sprach Recht.

Ich trug die Kinder,
Ich trug das Land –
Doch keiner sah meine Hand.

Korsett aus Regeln, Blicke wie Glas.
Ich war das Lächeln
Im bürgerlichen Maß.
Ich träumte heimlich,
Ich schrieb Gedichte –
Doch niemand hörte
Meine Geschichte.

Ich bin das Herz, das nie gefragt,
Die Kraft, die durch die Zeiten trägt.
Ich bin Familie – neu gedacht,
Nicht still, nicht schwach, nicht abgelegt.

Ich geh' voran, ich bleib nicht stehen,
Ich lass die alten Bilder wehen

Zwei Kriege, zwei Narben,
och ich blieb stehen.
Ich flickte Seelen,
Ließ Hoffnung wehen.

Ich war die Brücke
Zwischen alt und neu –
Doch meine Freiheit
War noch nicht frei.

am the voice they used to hide,
The strength that never left my side.
I am family – bold and free,
Not boxed, not bound, just meant to be.

I walk ahead, I break the mold,
I turn the quiet into gold.

Ich komm aus Linien, die keiner sah,
Aus Stimmen im Schatten, aus stummer Gefahr.
Sie schrieben Geschichte – doch ohne mein Wort,
Ich war immer da, nur unsichtbar dort.

Ich bin die Faust in der Seide, der Schrei in der Nacht,
Die Frau, die nicht wartet, die selber was macht.
Ich bin die Mutter,
Die Tochter, die Kraft.

Ich liebe frei,
Ich leb' mit Saft.
Familie ist bunt,
Nicht mehr ein Bild –
Ich bin das Echo,
Das weiter gilt.

Sono il cuore che non han scelto,
La forza che non ha mai ceduto.
Sono famiglia – senza confine,
Non più silenzio, ma radice fine.
Cammino avanti, cambio il gioco,
Trasformo l'ombra in fuoco.

Ich bin nicht das Gestern, ich bin das Jetzt.
Ich bin nicht das Schweigen, ich bin Gesetz.